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Wenn der Schwibbogen nasse Füße bekommt

Winterzeit ist Kuschelzeit: Die frostige Luft wird ausgesperrt und wir machen es uns so richtig kuschelig. Die Wohnung und insbesondere die Fenster werden weihnachtlich dekoriert. Oft ist damit aber auch der Zugang zur ausreichenden Lüftung verwehrt. Die Folge: Nasse Scheiben und Pfützen auf der Fensterbank.

Das eigentlich harmlose Wasser entpuppt sich als Gemütlichkeitskiller. Denn wenn zu viel davon in der Raumluft enthalten ist, kann es auch an der Tapete kondensieren und im schlimmsten Fall zur Schimmelbildung führen. In den seltensten Fällen ist ein Baumangel Ursache.

Im Regelfall ist der größte Luftbefeuchter: der Mensch. Zwölf Liter Wasser produziert eine vierköpfige Familie täglich beim Wohnen, u.a. durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen und normale Atemluft.

Bereits mit einfachen Regeln kann es gelingen, diese Feuchtigkeit aus der Wohnung zu bekommen.

1. In Wohnräumen sollten Sie 20 Grad nicht dauerhaft unterschreiten, im Bad 21 Grad, im Schlafzimmer 16 Grad.
2. Schließen Sie Türen zwischen beheizten und nicht beheizten Räumen.
3. Lüften Sie zweimal täglich richtig durch. „Richtig“ heißt: die Fenster für mindestens fünf Minuten ganz öffnen (Stoßlüften).
4. Wie lange gelüftet werden muss, hängt vor allem von der Wohnungsnutzung, aber auch vom Wetter ab. Faustregel: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt genügen drei bis fünf Minuten, bei wärmerem Wetter zehn bis 15 Minuten.
5. Wenn Sie Wäsche in der Wohnung trocknen, lüften Sie dieses Zimmer häufiger und halten Sie die Zimmertür geschlossen.
Quellen: co2online gGmbH

2019-04-25T13:14:27+01:0022. April 2019|Allgemein|